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ist nicht das, was wir dafür bekommen, 
sondern das, was wir dadurch werden.

(John Ruskin)

Freiheit . . .

Verantwortung -Unabhängigkeit

Was uns lediglich stört ist, wenn dann gejammert wird, wie hart und schwer es

Ist, dies alles zu erwirtschaften. Wahrhaftig es hat alles seinen Preis und was

immer man will, muss man bereit sein den Preis dafür zu bezahlen – ohne sich

zu beklagen.

 

Vorhin habe ich es schon einmal geschrieben, auch wir lieben Luxus, darum

haben wir ebenso einen Fernseher, Radio, Computer, Handy und Internet.

Darauf wollen wir so wenig verzichten, wie wir nicht bereit sind uns dafür

über Gebühr zu verausgaben. Daher haben wir kein Problem damit, sollte

einmal etwas davon kaputt gehen, auf die Gelegenheit zu warten, bis wir

es mit unseren bescheidenen Mitteln ersetzen können.

 

Für mich bleibt es auch kein Widerspruch, sofern sich die Gelegenheit bietet,

einen alten Fernseher, der verschenkt wird anzunehmen, statt einen neuen

zu kaufen. Warum auch, ich will Fernsehen und dabei ist mir egal ob er HD

und was auch immer für Auflösungen hat oder ein altes Röhrengerät ist.

 

Gebraucht tut es auch, modern ist so wenig wichtig, wie Optik, was zählt

ist lediglich, die Erfüllung der gewünschten Funktion und Aufgabe des

Geräts.

 

Daher brauche ich sicher nicht zu erwähnen, dass unsere Handys so wenig

neuester Standard, wie vertragsfrei sind.

 

Natürlich gehen wir arbeiten und verdienen jeden Monat unser Geld, so wie

man das erwarten darf. Mit dem einen Unterschied, wir arbeiten nicht Voll-

sondern Teilzeit, denn das reicht uns zum leben und das was wir jeden

Monat verdienen und ausgeben ist weniger als der Hartz IV Satz.

 

Arm zu sein, nach den Bewertungen der gesellschaftlichen Norm ist sicher

so wenig eine Schande, wie es für uns die Grundlage unserer Unabhängigkeit

bleibt, das gilt es zu begreifen.

 

Dabei sollte nicht übersehen werden, der Unterschied ist, wir habe es freiwillig

so entschieden, ganz anders schaut es aus, wenn man in solche Armut fällt,

dann wird es nicht nur schwierig, sondern für die Betroffenen unerträglich.

Was wir durchaus absolut nachvollziehen können.

 

Wann immer man abhängig ist, ohne Alternative, lebt man in ständiger Gefahr,

der Gefahr die aus diesen Abhängigkeiten droht. Wer mit der Sicherheit und dem

dauerhaften Bestand seiner Arbeitsstelle rechnet, im Vertrauen darauf, Kredite

abschließt, um was auch immer zu finanzieren, spielt mit seiner Existenz.

 

Sehr wohl ist uns bewusst, damit alles gesellschaftlich so bleibt und funktioniert,

was wir Wohlstand nennen, braucht es diese Menschen, die bereit sind, aufs Ganze zu gehen. Mag man es Glück nennen, das die meisten dabei haben, soll nicht vergessen sein, dass es nicht alle haben.

 

Es gilt für jeden von uns zu erkennen, dass wir heute in einer Gesellschaft leben,

die jedem von uns maximale Freiheit erlaubt. Freiheit bedingt die Bereitschaft

zur eigenen Verantwortung. Dies muss einem nicht nur gegenwärtig sein, sondern

es bleibt ständige Pflicht, sich dieser Verantwortung zu stellen.

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